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Plasmamedizin

Die Plasmatherapie wird in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zielgerichtet antiinfektiös unter anderem in den folgenden Bereichen sowohl prophylaktisch als auch bei schon vorhandenen Erkrankungen angewendet:

  • Karies
  • Parodontitis
  • Aphten, Fisteln
  • Gingivitis
  • Wundbehandlung
  • Behandlung des Wurzelkanals
  • Prophylaxe (allgemeine Keimeliminierung)
  • Zahnaufhellung (Bleeching)
  • Überempfindlichkeit / Unverträglichkeit von Medikamenten

Niemand reagiert allergisch auf Sauerstoff  – nutzen auch Sie die innovativen Möglichkeiten der Plasmatherapie, um Ihre eigenen Zähne langfristig zu erhalten. Sprechen Sie uns an, gerne vereinbaren wir einen Beratungstermin.

Ausführliche Informationen

In klinischen Studien wurde durch den Einsatz von Plasmamedizin eine Keimreduktion von bis zu 99,9 % nachgewiesen. Bei der Plasmatherapie wird kaltes Plasma, in einzelnen Moleküle aufgespaltene Luft, eingesetzt. Die Behandlung erfolgt mittels eines weichen Abdrucklöffels, der Ober- und Unterkiefer umschließt. Innerhalb der Schutzatmosphäre dieses Mundeinsatzes werden die Keime für den Patienten, das Gewebe und die Zahnhartsubstanz schonend und zielgerichtet abgetötet. Dies weitgehend schmerzfrei und dauert nur maximal 10 Minuten.

Krankeitsverursachende Keime können in Sekunden und ohne Nebenwirkungen abgetötet werden. Da sich Keime vom Mundraum über den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilen, sind sie oft mitverantwortlich für Entzündungen im Körper, Diabetes, Arteriosklerose, Lungenprobleme und sogar Krebs. Zur prophylaktischen Keimeliminierung wird neben der professionellen Zahnreinigung eine therapeutische Behandlung mit Plasmamedizin empfohlen.

Der Einsatz der Plasmatherapie ist gerade für Kinder geeignet und auch beim Tragen von Zahnklammern oder Brackets möglich. Die beschleunigte Wundheilung, Blutgerinnung und Geweberegeneration sind ein weiterer Vorteil der Therapie. In der Implantologie hat sich gezeigt, dass die Behandlung mit Plasmamedizin das sofortige Einsetzen von Implantaten ermöglicht und das Einwachsen der Implantate verbessert. Im Bereich der Kariesbehandlung kann mehr natürliche Zahnsubstanz erhalten werden, als mit herkömmlichen Methoden. Durch die enorme Keimreduktion in Höhe von bis zu 99,9 % ist der Einsatz der Plasmatherapie bei der Parodontitisbehandlung vorteilhaft. Keime in den Zahnfleischtaschen, an den Zähnen und auf der Zunge werden abgetötet und helfen dem Zahnfleisch, sich schneller zu regenerieren. Die Plasmatherapie kann auch im Bereich der Zahnaufhellung eingesetzt werden, ohne dass es wie beim chemischen Verfahren des Bleechings zu vorübergehend hyperempfindlichen Zähnen kommt.